| IGMetall Neunkirchen zu den Favoriten | spacer |3 | 1 | 2

ÜBERSICHT

Übersicht

SUCHEN


suchen

AKTUELLES

  Nachrichten Aktuell
  Nachrichten Archiv
  Presse Archiv

VERWALTUNGSSTELLE

  Über uns
  Mitgliederbetreuung
  Verwaltungsstellen
  Bezirk Frankfurt

TERMINE

  Übersicht

BETRIEBSPOLITIK

  Allgemein

TARIFPOLITIK

  ERA
  Metall & Elektro
  Handwerk
  Stahl
  Holz & Kunststoff
  Textil & Bekleidung

GESELLSCHAFTSPOLITIK

  Allgemein
  Familie & Beruf

WIRTSCHAFTSPOLITIK

  Allgemein

ARBEITSSCHUTZ

  Allgemein

EUROPA

  IGM goes Europe

MITGLIEDERGRUPPEN

  Angestellte
  Ausländer
  Frauen
  Handwerk
  Jugend
  Schwerbehinderte
  Senioren
  Vertrauensleute

BILDUNG

  Allgemein
  Seminare

LINKLISTE

  Weitere Links

IMPRESSUM

  Neunkirchen

INTERNER BEREICH

  login
spacer

Initiative Neuer Generationenvertrag


Ohne Kurswechsel wird

Altersarmut zum 

 

Massenphänomen

Die Alterssicherung steckt in der Krise. Veränderte Erwerbsbiografien, anhaltende Arbeitslosigkeit, expandierender Niedriglohnsektor und eine älter werdende Gesellschaft sind große Herausforderungen, auf die bisher nur unzureichend geantwortet wurde.

Die "Rentenreformen" der letzten Jahre haben dazu geführt, dass die Menschen im Alter immer schlechter versorgt und die Beschäftigten finanziell stärker belastet werden. Die Antworten der Politik auf diese Probleme sind völlig unzureichend: Rente mit 67, Leistungskürzungen und private Vorsorgemaßnahmen bürden den Menschen zusätzliche Kosten auf. Damit werden die Probleme verschärft. Weder die betriebliche Altersversorgung noch die Privatvorsorge sind in der Lage, diese Sicherungslücken zu schließen. Die Lebensstandardsicherung im Alter rückt für viele in weite Ferne und Altersarmut droht zum Massenphänomen zu werden.

Mit der "Initiative für einen neuen Generationenvertrag - Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung" will die IG Metall eine neue solidarische und verlässliche Alterssicherung aufbauen, die Altersarmut und Ungerechtigkeiten verhindert.

Das Fünf-Punkte-Programm der IG Metall:

1. Eine solidarische Erwerbstätigenversicherung für alle
Die gesetzliche Rentenversicherung soll zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung fortentwickelt und auf alle Erwerbstätigen ausgedehnt werden. Deshalb fordert die IG Metall, dass
  • Selbstständige, Freiberufler, Beamte, Parlamentarier und andere Erwerbstätigengruppen schrittweise einbezogen werden,
  • Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte zur Finanzierung beitragen,
  • die Renten am beitragspflichtigen Einkommen bemessen werden.

2. Den Lebensstandard sichern und Armut vermeiden
Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt die wichtigste Säule der Alterssicherung. Sie muss den Lebensstandard der Beschäftigten sichern und an die allgemeine Einkommensentwicklung in der Gesellschaft angekoppelt werden. Menschen, die arbeitslos sind oder ein niedriges Einkommen haben, müssen vor Armut im Alter geschützt werden. Deshalb fordert die IG Metall, dass

  • die Renten wieder an die allgemeine Einkommensentwicklung angekoppelt werden,
  • die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente abgeschafft werden,
  • die Langzeitarbeitslosen höhere Beitragsleistungen erhalten,
  • niedrige Rentenversicherungsbeiträge aus Steuermitteln (Rente nach Mindesteinkommen) aufgewertet werden
  • und die Grundsicherung im Alter angehoben wird.

3. Betriebsrenten für alle
Die betrieblichen Altersversorgung wird auch in Zukunft die Leistungen der Erwerbstätigenversicherung ergänzen. Sie soll zu einem System ausgebaut werden, das alle Beschäftigten erfasst. Deshalb fordert die IG Metall, dass

  • die Arbeitgeber verpflichtet werden, den Beschäftigen eine betriebliche Altersversorgung anzubieten,
  • oder sich an einer Privatvorsorge der Beschäftigten zu beteiligen, wen das Unternehmen keine betriebliche Altersversorgung einrichten kann.

4. Flexible Altersübergänge ermöglichen und auf "Rente mit 67" verzichten
Die "Rente mit 67" widerspricht der betrieblichen Realität und den Bedürfnissen der Menschen. Die Beschäftigten sollen selbst wählen können, wann sie aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Dafür müssen sie finanziell abgesichert werden. Durch die Senkung des Rentenniveaus und die Abschläge wird dies massiv erschwert. Deshalb fordert die IG Metall, dass

  • die öffentlichen Förderung der Altersteilzeit fortgeführt 
  • der Zugang zur Erwerbsminderungsrente erleichtet 
  • auf die "Rente mit 67" verzichtet wird.

5. Guter Lohn für gute Rente
Einkommen, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit beeinflussen die Alterssicherung entscheidend. Deshalb brauchen wir einen umfassenden Sozialversicherungsschutz für möglichst alle Beschäftigungsverhältnisse und faire Einkommen. Die IG Metall fordert, dass

  • alle Beschäftigungsverhältnisse sozialversicherungspflichtig werden,
  • Mindestlöhne flächendeckend eingeführt werden,
  • das Volkseinkommen gerechter verteilt wird.

Dokument Direkt Beilage fuer einen neuen Genarationenvertrag

Dokument Fuer einen neuen Generationenvertrag Thesen der IG Metall

Dokument Argumentations und Handlungshilfe neuer Generationenvertrag


2009-01-09 |

Drucken DRUCKAUSGABE

 topthemen
 IG Metall Bezirk Frankfurt - Krisenbarometer

PRESSEMELDUNGEN

 Saarbrücker Zeitung
 Die Tageszeitung
 Google-News
 Die Zeit
 Frankfurter Rundschau
 Frankfurter Allgemeine

SERVICE

  MITGLIED WERDEN
  Mitgliederbetreuung
  PUBLIKATIONEN
  BILDARCHIV
  BARRIEREFREI

SEMINARE

  Termine

KONTAKT

  Deine Meinung zählt

EXTRANET

  Anmeldung
 newsletter
 newsletter abonnieren
E-Mail Adresse:
spacer
welche News möchten Sie erhalten?
spacer
spacer Eintragen
spacer Austragen
 topthemen
spacer |powered by net-score.de |Letzte Aktualisierung: 05.09.2010 | Valid HTML 4.01! | NETWORK IG Metall Bezirk Frankfurt